Bausparen: Bewährter Weg zu Wohneigentum

Ob Lehrling als Kaufmann oder Handwerker als Lehrling – beiden ist zu Beginn ihrer Lehrzeit das Bausparen meist noch fremd; bis ihnen der Vermittler die Vorteile aufzeigt: Bausparsumme, Bausparvertrag, Bausparbeitrag, Bausparguthaben, Bauspar-Laufzeit und Bausparkredit oder -darlehen.

Ein bewährter Weg zu Wohneigentum kann also auch übers Bausparen führen, liegt doch die aktuelle Zahl der bestehenden Verträge in Deutschland bei 31 Millionen. Der Vorteil dieser Art des Sparens und Finanzierens:

  • Bausparverträge sind vielseitig zu verwenden und bieten die Grundlage,
    sich künftige Wünsche rund um die Immobilie zu erfüllen.

Doch nicht nur Kauf eigener vier Wände, auch Umbau, Modernisierung und Energiesparmaßnahmen können damit finanziert werden. Entscheidend ist, dass das Bauspardarlehen für einen ‚wohnwirtschaftlichen Zweck‘ eingesetzt wird, erklären die Experten. So bestimmt der Einzelne seine Wohnwünsche, die von der Lebensplanung, von der Lebenssituation und auch von der beruflichen Perspektive abhängt.

Ein Reihenhaus-Neubau auf dem riesigen, ehemaligen Kasernengelände der Franzosen ( s. Villingen-Schwenningen, BaWü ) für junge Familien, die Teilnahme an einer Wohngemeinschaften mit Senioren oder gar die Loftwohnung in der Stadt, die Solaranlage auf dem Eigenheim (in den 90-ern umgebaut, ursprüngliches Baujahr 1935) – alles wird durch Bausparen möglich; manchmal auch erst, wenn die Kinder aus dem Haus sind.

Als einziges Finanzprodukt kombiniert der Bausparvertrag zwei zentrale Elemente einer soliden Finanzierung:

  • Mit regelmäßigen Beiträgen baut sich in der Ansparzeit das Guthaben auf.
  • In der Laufzeit des späteren Darlehen oder auch mit der Vor-Finanzierung desselben kann der Sparer ein günstiges und fes verzinstes Bauspardarlehen in Anspruch nehmen.

Vorausgesetzt, das Geld wird zu einem „wohnwirtschaftlichen Zweck“ verwendet. Das Bausparkassengesetz betont hier solche Maßnahmen, die dazu dienen, überwiegend zu Wohnzwecken bestimmte Gebäude einzurichten, zu beschaffen, zu erhalten oder zu verbessern.

Bauen und kaufen

Klassisch betrachtet wird ein Bauspardarlehen für den Kauf von Wohneigentum eingesetzt. Statt Grundstück und Haus kann auch nur eine Garage finanziert werden. Auch kann das Darlehen der Erstbepflanzung und -gestaltung des Gartens dienen. Ganz abgesehen von den Nebenkosten wie Gutachten, Grunderwerbssteuer, Notargebühren und anderem mehr, was bis zu zehn Prozent der Kaufsumme ausmachen kann. Hierfür eigene Mittel einzusetzen, wäre dagegen die noch bessere Variante.

Gebrauchte Objekte bedürfen ebenfalls hoher Ausgaben, und die für Dämmung über neue Fenster bis zur Solaranlage. Sämtliche Maßnahmen, den Energiestatus zu verbessern, sind dem Eigentümer mit Bauspardarlehen möglich

Mehr Wohnkomfort

Im trauten Heim gilt dann auch: Schützen und bewahren! Denn Modernisierung senkt Nebenkosten und erhöht den Wohnkomfort wie auch den Wert der Immobilie. Ändern sich die Bestands, dann gilt: Bausparen für ein neues Bad, Umbau im Grundriss oder für die hauseigene Sauna auf mindestens vier Quadratmetern mit Nassbereich in der ehemaligen Waschküche. Also: Aufgießen – mit Sparbeitrag und Schöpfkelle!

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