Baufinanzierung – Zinsen so niedrig wie selten

Bei der Betrachtung von Baufinanzierungen sind die Zinsen eines der wichtigsten Elemente: Je höher die Zinsen sind, umso teurer wird es, den Neubau oder Kauf eines Hauses oder einer Wohnung zu finanzieren. Gerade angesichts der extrem langen Laufzeiten ist es wichtig, auch auf kleinste Zinsunterschiede zu achten. So kann sehr viel Geld gespart werden.

Ob die Zinsen einer Baufinanzierung nun bei einem effektivem Jahreszins von 2,28 oder 2,38 % liegen, scheint ein zu vernachlässigender Unterschied sein. Wenn man allerdings eine zehnjährige Laufzeit zu Grunde legt, stellt sich schnell heraus, dass man mit einem Kredit, der 0,1% günstiger als ein anderer, sehr viel Geld sparen kann. Das kann sehr schnell in den fünfstelligen Bereich gehen, was man da auf die gesamte Laufzeit gesehen sparen kann.

Wer also kein Geld zu verschenken, der sollte sich mit dem Thema unbedingt beschäftigen. Um die verschiedenen Zinssätze unterschiedlicher Anbieter vergleichen zu können, muss man die anderen Konditionen wie Laufzeit, Tilgung, Eigenleistung usw. beim Baufinanzierungsvergleich immer gleich lassen. Wichtig ist auch, alle Kosten, die mit einem langfristigen Kredit verbunden sind, mit ins Kalkül zu ziehen. Rechnet man alles zusammen, ergibt das den effektiven Jahreszins. Nur diesen sollte man vergleichen.

Auch wenn es um die Anschlussfinanzierung geht, sollte man die Zinsentwicklung etwas im Auge behalten. Ist es beispielsweise sicher, dass die Leitzinsen erhöht werden, kann man ein Forward Darlehen vereinbaren. Damit kann man sich die aktuellen Zinsen – zuzüglich eines kleinen Aufgeldes – für einen späteren Zeitpunkt sichern. Das kann sich auch für kleinere Zinssteigerungen lohnen. In die Vergleichsrechnung müssen dann auf jeden Fall die Gesamtkosten eines Forwarddarlehens berücksichtigt werden.

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