Bauherren und Käufer sollten Risiko der Arbeitslosigkeit ernst nehmen

Beim Immobilienerwerb geht es normalerweise um stattliche Beträge. Käufer nehmen gerne 100.000 Euro oder mehr auf – Bauherren kommen im Durchschnitt auf wesentlich höhere Darlehensbeträge. Bei derart hohen Verbindlichkeiten, gilt es finanzielle Risiken genau abzuwägen und ggf. auch gezielt abzusichern.

Zu diesen Risiken zählt auch die Arbeitslosigkeit. Viele Personen können sich überhaupt nicht vorstellen, eines Tages ihren Job zu verlieren. Doch meistens kommt die Arbeitslosigkeit sehr überraschend. Oftmals mangelt es genau in diesem Augenblick an finanziellen Rücklagen. Dann muss auch noch die Immobilienfinanzierung bedient werden. Dies bedeutet, Monat für Monat pünktlich eine Rate zu leisten.

Selbst wenn zwei Verdiener im Haushalt leben, kann die Arbeitslosigkeit schnell zu einem Problem werden. In zahlreichen Fällen genügt ein Einkommen nicht auf Dauer, um die Immobilienfinanzierung zu stemmen. Umso wichtiger ist es daher, richtig zu reagieren und letztlich zu versuchen, die Situation so schnell wie möglich in den Griff zu bekommen.

Am besten wäre es natürlich, schnell einen Job zu finden und somit auch wieder ein Einkommen zu erzielen. Doch leider ist dies meist leichter gesagt als getan. Manchmal bleibt keine andere Wahl, als erst einmal den Dialog mit der Bank zu suchen und dabei in Erfahrung zu bringen, welche konkreten Möglichkeiten bestehen, um größere Probleme abzuwenden.

Unterschätzen sollte man solch eine Situation übrigens nicht. Wer sich nicht in der Lage befindet, die Darlehensraten aufzuwenden, kommt früher oder später in große finanzielle Schwierigkeiten. Womöglich dauert es nicht lange, bis die Bank richtig Druck ausübt und eine Vollstreckung einleitet. Dies könnte bedeuten, dass der Darlehensnehmer sein Eigenheim verliert und zugleich auf einem Teil der Restschuld sitzen bleibt. Dementsprechend sollte man das Risiko der Arbeitslosigkeit keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Stattdessen gilt es sich der Gefahr bewusst zu sein, damit im Ernstfall richtig gehandelt wird.

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